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Die Liederbestenliste

Die Liederbestenliste gibt es seit 1984. Bis 2003 angesiedelt beim SWF bzw. SWR, wird sie seitdem vom Deutschsprachige Musik e.V. getragen. Diese „Hitparade der besonderen Art“ ist das Ergebnis der monatlichen Wertung einer Jury von ExpertInnen aus Deutschland, Österreich, Belgien und der Schweiz.

Die Jury-Mitglieder, die durch die Künstler bemustert werden müssen, vergeben Punkte auf der Grundlage der ihnen vorliegenden Tonträger, die für die Öffentlichkeit erhältlich sein müssen.

Jedes Jury-Mitglied nennt und „bepunktet“ jeweils sieben Lieder, denen sie/er möglichst viele HörerInnen wünscht. Punkte werden für einzelne Songs – nicht für ein gesamtes Album – vergeben. Ein oder mehrere Titel aus einem Album können jeweils maximal sieben Monate lang hintereinander gewertet werden.

Außerdem wählen die JurorInnen monatlich das „Album des Monats“ aus denen sich dann auch ein „Album des Jahres“ ergibt. Weiterhin geben die JurorInnen in wechselnder Reihenfolge persönliche Empfehlungen für ein Lied bzw. ein Album ab.

Im Herbst eines jeden Jahres wird – mit Unterstützung der Musikzeitschrift „Folker“ – der „Liederpreis“vergeben. Zu den „Liederpreis“-Trägern gehören beispielsweise Wolf Biermann, Franz Josef Degenhardt, Gerhard Gundermann, Franz Hohler, Manfred Maurenbrecher, Reinhard Mey, Wenzel, STOPPOK und Konstantin Wecker.

Alljährlich wird auch ein „Förderpreis“ ausgelobt, für den man sich bewerben kann. Zu den „Förderpreis“-Trägern der vergangenen Jahre zählen Dota Kehr, Strom & Wasser, Caro.Kiste.Kontrabass und Christoph Theussl.

Durch eine Vereinbarung mit dem SWR ist der Deutschsprachige Musik e.V. in der Lage, die Liederbestenlisten seit ihrem Entstehen im Oktober 1983 vollständig zu zeigen. Bis Ende August 2003 sind die Wertungen © SWR Baden-Baden – seit September 2003 © Deutschsprachige Musik e.V.