Liederbestenliste


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Stoppok plus Worthy: Zeit für ein Wunder

Stoppok plus Worthy: Zeit für ein Wunder
CD: Grundblues 2.1
Grundsound


CD des Monats


Wecker & Wader – Kein Ende in Sicht
Sturm & Klang (www.wecker.de)




Empfehlung Lied


Felix Meyer – Die Corrida
Auf: Felix Meyer – Von Engeln und Schweinen
Hopla (www.hopla-reloaded.com)



Empfehlung CD


Klaus Hoffmann – Das süße Leben
Stille Musik/Indigo (www.indigo.de)


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Götz Widmann – Ich durfte leben, ohne Soldat gewesen zu sein

Empfohlen von Stephan Rögner, Frankfurt am Main

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Liedermacher schilt man häufig Jammerlappen. Sie klagten nur über die ach so schlechte Welt, sagt man. Götz Widmann aber freut sich, dass er leben darf, und das, ohne je Soldat gewesen zu sein – und fast ganz legal. Das Lied entstand, nachdem sich Widmann mit seinem Freund und Kollegen Stefan Stoppok bei einem Spaziergang durch Aachen über ihr Leben als Musiker ausgetauscht hatte. Es schildert, wie er sich noch vor der so genannten mündlichen Anhörung bei der Musterung durch die Gesetzesmaschen schmuggeln konnte und dafür Ersatzdienst „bei Omas und Opas“ leistete. Es beschreibt, was man aus „Saving Private Ryan“ kennt und ihm erspart geblieben ist. Sogar der Ausbildung an einer Waffe konnte er sich entziehen.

Seiner Erzählung fehlt jegliches schlagerhafte, bei solchen Themen oft gehörte, überschwengliche, frömmelnde Pathos einer religiös verbrämten Pseudodankbarkeit. Bei Widmann drücken Text, Melodie und Gitarrenarrangement mit einem rockigen Zwischenteil sein persönliches Empfinden – Glück, Stolz, Selbstbewusstsein und Lebensfreude – aus.
Das Lied ist – musikalisch – ein relativ komplexes Stück. Die Melodie fällt auf, denn sie ist keine Allerweltsmusik. Erstmals verwendet hier Widmann auf seinem Instrument nicht die Standard-Stellung, sondern ein open tuning und ist dabei auf seinen Fingersatz sehr stolz. Mit seiner sechssaitigen Gitarre zupft er sechs Mal ein D. Der rockige Zwischenteil illustriert dann die Anfangsszene in von „Saving Private Ryan“ in Widmanns Interpretation.
Hat man „Ich durfte leben, ohne Soldat gewesen zu sein“ mehr als einmal gehört, wird das Lied leicht zum Ohrwurm.

Die persönliche Empfehlung Lied – Juni 2008
Auf: Götz Widmann – Böäöäöäöä
Ahuga! (
www.ahuga.com)
Empfohlen von Stephan Rögner, Frankfurt am Main


Mehr in Empfehlung Lied 2008:

 Der Black – Grundsätzliches
 Der Black – Meschugge oder Das neoliberale Bewusstsein
 Dziuks Küche – Weichen
 Ernst Molden: Wiesenliegen
 George Leitenberger: Toubabodou
 Götz Widmann – Ich durfte leben, ohne Soldat gewesen zu sein
 Gustav – Verlass die Stadt
 Jan Böttcher: Die frühen Verluste
 Klaus Hoffman: Spirit.de
 Pigor, Eichhorn und der Ulf: Bahnhofsarchitektur
 Tanja Ries: Für M.M.
 Udo Lindenberg – Was hat die Zeit mit uns gemacht
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Durch eine Vereinbarung mit dem SWR ist der Verein deutschsprachige Musik e.V. in der Lage, die Liederbestenlisten seit ihrem Entstehen im Oktober 1983 vollständig zu zeigen. Bis Ende August 2003 sind die Wertungen © SWR Baden-Baden -
seit September 2003 © Verein deutschsprachige Musik e.V.


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 Viersen, 15.09.2010, 15:00 Uhr, Stadtbibliothek Viersen: Zaches & Zinnober: Schräg  
 Bonn, 16.09.2010, 20:00 Uhr, Pantheon: Sebastian Krämer & Marco Tschirpke - Ichn´Lied - Du n´Lied  
 Bonn, 17.09.2010, 20:00 Uhr, Pantheon: ARS VITALIS - Fahrenheiten  
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 Limburg und Umgebung, 20.09.2010: Zaches & Zinnober  
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