| Was eigentlich kann man unternehmen, um zu sehen was los ist? Zeitungen, Fernsehen, Internet? Nein, das ist längst nicht mehr ausreichend. Gut also, dass es eine neue Kunstgattung gibt: Augenlieder. Das sind Lieder, die einem die Augen öffnen und die man manchmal sogar sehen kann. Auch solche, die einen hinter die Dinge blicken lassen. Und manches ins Blickfeld rücken, was es so vermeintlich gar nicht gibt. Vielleicht auch, dass man dem einen oder anderen eines davon aufs Auge drücken sollte … Jeder Mensch, der noch einige seiner sieben Sinne zusammen hat, sollte diese Lieder kennen. Das lohnt schon allein deshalb, weil der Sänger und Autor Stellmäcke sowohl das Blicken wie auch das Hören in wunderbar poetischer Weise ermöglicht. Da schreibt und singt einer Texte, die noch wirkliche Poesie sind, die noch richtige Bilder haben, die einen mitnehmen, wohin auch immer! Da macht das Zuhören selbst mit geschlossenen Augen Spaß, wohl auch dank der Musik, die sich souverän zwischen Jazz, Folk und Rock bewegt.
Die persönliche Empfehlung CD – Februar 2009 Stellmäcke & Band – Augenlieder Eigenverlag (www.stellmaecke.de) |